Der TRIPS-Prozessor

3.06.2007

Prozessoren werden heutzutage meist über eine Verkleinerung der Strukturgröße schneller gemacht. Dummerweise hat dies irgendwann eine Grenze, weshalb neue Computerarchitekturen gefunden werden müssen, welche heutigen und zukünfigen Anforderungen besser gerecht wird.

Eines dieser neuen Designs stellt die EDGE-Architektur dar. Ein wichtiger neuer Prozessor mit dieser Architektur ist der TRIPS-Prozessor der University of Texas at Austin. Der Prozessor schafft 16 Milliarden Operationen pro Sekunde mit einem Takt von 500 Megaherz (MHz).

Zum Vergleich:
Ein Itanium-Prozessor von Intel schafft bis zu 6,4 Milliarden Gleitkommaoperationen pro Sekunde bei 1,6 Gigaherz (GHz). Würde der Itanium mit 500 MHz arbeiten entspräche dies 2 Milliarden Gleitkommaoperationen pro Sekunde.
Ein Cell-Prozessor der Playstation3 schafft 14,63 Gleitkommaoperationen pro Sekunde bei 3,2 Gigaherz. Aber auch das nur wenn alle 8 SPU-Kerne aktiviert sind. In der Playstation sind jedoch nur 7 Kerne aktiv und unter Linux lediglich nur 6 Kerne, da ein Kern für die Virtualisierung des Systems benötigt wird.

In der deutschen Wikipedia habe ich einen Artikel geschrieben von dem ich denke, dass er diesen Prozessor sehr gut beschreibt. Ich werde deshalb hier nicht weiter auf die Details eingehen sonder verlinke lieber auf den Artikel.
TRIPS-Prozessor

Derzeit versuche ich allerdings noch die Lizensen für ein paar Bilder zu bekommen um den Artikel weiter anzureichern.  Sobald ich die Lizensen habe werde ich die Bilder nachtragen.


Optimus Maximus Vorbestellung

20.05.2007

Zwei Jahre später als angekündigt nimmt nun des Designerstudio artlebedev Vorbestellungen für seine Optimus Maximus getaufte Tastatur an. Das besondere sind die mit einem OLED-Display bestückten Tasten. Durch diese kleinen Displays kann die Beschriftung der Tasten jederzeit geändert werden. Dies ist für alle von enormen Vorteil, die etwa mit verschiedenen Sprachen zu tun haben, in denen unterschiedliche Schriftsysteme verwendet werden. Optimus Maximus Keyboard

Beispielsweise kann man die Beschriftung auf Englisch, Chinesisch, Japanisch, Tamil, Arabisch, etc. umgeschalten werden.  Zwar hat man scheinbar auch Gamer im Visir, allerdings denke ich wohl eher, dass Gamer an der Tastatur wohl nur eher mäßig interessiert sein dürften.

Angesichts des Preises von 1260 € stellt sich jedoch die Frage ob man sich nicht lieber einfach mehrere Tastaturen zulegen und mit einem Wechselschalter versehen will.  Ungeachten dessen ist dies sicherlich ein sehr gutes Konzept, dass ich schon lange vermisst habe. Allerdings mache ich mir Sorgen um die Haltbarkeit der OLED Displays – hier wäre elektronisches Papier vermutlich die bessere Wahl gewesen.


Symantec’s Norton Personal Firewall

19.05.2007

Durch einen Pufferüberlauf-Fehler in Symantecs Desktop-Firewall 2004 können Virenschreiber Viren über ActiveX-Module in den Computer einschleusen.

Norton Personal Firewall 2004

Diese Sicherheitslücke wirft zusätzlich zu der erst kürzlich bekannt gewordenen Sicherheitslücke in Symantec Discovery ein sehr schlechtes Licht auf die Qualität der Software dieser Firma, obwohl die Lücke in Symantec Discovery wohl eher für Firmenkunden problematisch sein dürfte. Zudem ist Symantec ja weder für anwenderfreundle noch für schnelle Software bekannt.

Symantec empfiehlt über LiveUpdate die entsprechenden Flicken nachzuladen. Allerdings denke ich, dass es wohl besser wäre das Norton einfach ganz zu entsorgen und eine richtige Firewall zu installieren. Immerhin gibt es hervorragende kostenlose Tools.

Besonders möchte ich hierbei auf die kostenlose Versionen von Sunbelt’s Kerio Personal Firewall und Avira’s AntiVir hinweisen. Weshalb sollte man für eine unsichere Sicherheitssoftware Geld ausgeben, wenn man eine sichere Sicherheitssoftware kostenlos bekommt?